ROSENGARTEN Tierkrematorium
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Standorte

Tierkrematorium ROSENGARTEN Kirchberg GmbH
Industrie Neuhof 60, 3422 Kirchberg BE
+41 34 446 05 00

Tierkrematorium ROSENGARTEN AG
Fänn West 10, 6403 Kussnacht am Rigi
+41 41 850 00 85

Grab eines Hundes in einem Gebirge.

Möglichkeiten der Tierbestattung - Wissenswertes

03.01.2025

Tierbestattungen haben eine lange Tradition. Heute entscheiden sich Tierhalter für Erdbestattung, Feuerbestattung oder alternative Bestattungsformen. ROSENGARTEN bietet einfühlsame Begleitung, die hilft, Abschied, Trauer und Erinnerungen würdevoll zu gestalten und den Weg über den Tod hinaus zu erleichtern.

Inhalt - Alles im Überblick
  1. Geschichte der Tierbestattung
  2. Tierbestattung – Der würdevolle Abschied
  3. Tierbestattung - Richtlinien und Bestimmungen
  4. Beisetzung im eigenen Garten
  5. Verbleib beim Tierarzt – Die Tierkörperbeseitigungsanstalt
  6. Sonderfall Pferdebestattung
  7. Tierbestattung im Vergleich zur Humanbestattung
  8. Möglichkeiten der Tierbestattung – Bestattungsformen
  9. Erdbestattung im eigenen Garten
  10. Bestattung auf einem Tierfriedhof
  11. Bestattung auf einem Mensch-Tier-Friedhof
  12. Tierkremation oder Kremation in einem Tierkrematorium
  13. Möglichkeiten der Tierbestattung – Gedenkstätte und Erinnerungsstücke
  14. Tiersarg und Erinnerungsstücke
  15. Tierurnen und individuelle Schmuckstücke
  16. Tierbestattung in der Nähe – Professionelle Ansprechpartner
  17. Weitere Fragen und Antworten zur Tierbestattung

Geschichte der Tierbestattung

Seit mehr als 12.000 Jahren wird die rituelle und zeremonielle Tierbestattung praktiziert, dies lässt sich auf die früheste dokumentierte Tierbeerdigung in Israel zurückführen. Lange bevor Katzen und Hunde in der westlichen Welt als Haustiere gehalten wurden, waren es Zypern, die Katzen domestiziert und bestattet haben. Im antiken Ägypten wurden später nicht nur Katzen bestattet, sondern auch weitere Tiere, die man als heilig erachtete. Später im Mittelalter, ließen sich Stammesfürsten mit ihren Hunden und Pferden bestatten. Die Geschichte zeigt schon früh, dass die Liebe und Wertschätzung der Menschen für Ihre treuen Begleiter über den Tod hinausreichen.

Tierbestattung – Der würdevolle Abschied

In den vergangenen 30 Jahren erleben wir erneut einen starken gesellschaftlichen Wandel. Tiere sind viel mehr als nur Hof- und Nutztiere, sie werden zu guten Freunden und festen Familienmitgliedern. Der Tierschutz setzt sich beständig für seine Ziele ein und bewegt viel. Tiere, vor allem Hunde und Pferde werden zu Dienst-, Assistenz- und Therapietieren ausgebildet und leisten somit einen wichtigen Beitrag. Haus- und Hoftiere sind ein wichtiger Teil unseres Lebens. Wir verbringen viel Zeit mit ihnen, sie zeigen uns bedingungslose Treue und verzeihen uns unsere Fehler. Aus diesen Gründen ist es vielen Tierhaltern besonders wichtig, dass ihre Lieblinge eine würdevolle Tierbestattung erhalten und ihnen der Weg zur Tierkörperbeseitigung erspart wird.

Tierbestattung - Richtlinien und Bestimmungen

Sobald ein Tier verstirbt, muss sein Körper bestattet oder nach Veterinärvorschriften beseitigt werden, verstirbt das Tier aufgrund einer Tierseuche ist die Tierbestattung ausgeschlossen. In beiden Fällen muss unmittelbar nach Eintritt des Todes gehandelt werden.

Beisetzung im eigenen Garten

Haustier im Garten begraben - Tierhalter müssen hierbei folgende Punkte beachten:

  • Das Tier darf nicht an einer anzeigepflichtigen Krankheit oder Seuche verstorben sein
  • Die Beerdigung größerer Tiere ab 10 kg ist untersagt
  • Die Pferdebestattung in privaten Gärten ist generell in der Schweiz untersagt
  • In Wasser- oder Naturschutzgebieten und Überschwemmungsgebieten sind Erdbestattungen von Tieren ebenfalls untersagt
  • Das Grab muss mindestens zwei Meter über dem Grundwasserspiegel liegen
  • Zum Schutz vor Aasfressern und anderen Nagern muss das Grab mit einer Erdschicht von mindestens 100 cm bedeckt sein
  • Im Winter und bei Frost lässt sich ein Grab nur schwer ausheben
  • Zum Schutz der Umwelt sollten nur umweltverträgliche Materialien mit begraben werden
  • Tiere bestatten auf öffentlichem Gelände oder in Wäldern ist gesetzlich verboten 

Verbleib beim Tierarzt – Die Tierkörperbeseitigungsanstalt

Wird das Tier in einer Tierarztpraxis oder -klinik eingeschläfert, unterliegt dessen Körper dem Tierkörperbeseitigungsgesetz, sofern man sich nicht für die Tierbestattung entscheidet. Das verstorbene Tier wird in einem Sammelcontainer mit Kadavern und tierischen Abfällen abtransportiert und in eine Tierkörperbeseitigungsanstalt überführt. Dort angekommen wird der Tierkörper zu Produkten der Tierkörperverwertung weiterverarbeitet. Verstorbene Nutztiere landwirtschaftlicher Betriebe unterliegen grundsätzlich der Beseitigungspflicht. Diese Maßnahme findet nur noch selten positiven Anklang, zumindest für Halter von Haustieren, wodurch viele Tierärzte fest mit Tierbestattern zusammenarbeiten.

Sonderfall Pferdebestattung

Mit Befreiung von der Beseitigungspflicht tierischer Nebenprodukte für Pferde und ihre Artgenossen wird die Pferdekremation seit 2013 auch in der Schweiz angeboten. Somit kann Pferdehaltern der Weg in die Tierkörperbeseitigugn erspart werden. 

Ascheübergabe nach der Kremation in einem Pferdekrematorium.
Ascheübergabe in einem deutschen Pferdekrematorium.

Tierbestattung im Vergleich zur Humanbestattung

Ein Mensch muss bestattet werden, ein Tier kann bestattet werden, darin liegt der größte Unterschied beider Bestattungsformen. Im Folgenden also die Tierbestattung im Vergleich. 

  • Für viele Tierhalter ist die Tierbestattung ein letzter Liebesbeweis und zugleich ein Weg, den Schmerz über den Verlust zu verarbeiten. In der Humanbestattung muss jeder verstorbene Angehörige bestattet werden, unabhängig von persönlicher und emotionaler Bindung.
  • Hinzu kommen die Kosten für die Bestattung, diese fallen in der Humanbestattung deutlich höher aus als in der Tierbestattung.
  • Menschen müssen auf ausgewiesenen Flächen und können nicht im eigenen Garten beigesetzte werden. Verstorbene Tiere können mit wenigen Ausnahmen im eigenen Garten beigesetzt werden. Nach einer Feuerbestattung hingegen, kann sowohl die Menschen- als auch Tierasche zu Hause aufbewahrt werden.

Möglichkeiten der Tierbestattung – Bestattungsformen

Die Auseinandersetzung mit dem Tod fällt niemandem leicht, vor allem dann nicht, wenn es um ein geliebtes Familienmitglied geht. Daher ist es ratsam, sich frühzeitig diesem Thema zu widmen, damit man im Moment des Abschiedes Zeit für Trauer findet. Im Folgenden werden die gängigen Formen der Tierbestattung erläutert.

Erdbestattung im eigenen Garten

Mit einer Beerdigung im eigenen Garten wird das Tier an einem Ort beigesetzt, an dem es sich zu Lebzeiten wohl und sicher gefühlt hat. Diese Form des persönlichen Abschiedes findet oftmals in einem ungestörten Umfeld statt. Es entstehen keine Kosten für die Tierbestattung, jedoch wird der Garten zu einer Gedenkstätte und auch das Grab kann im Fall eines Umzuges nicht verlegt werden. Die Bestattung eines Pferdes auf eigenem Grund ist untersagt, auch wenn der Platz vorhanden ist.

Voraussetzung für die Beisetzung des verstorbenen Tieres ist selbstverständlich ein eigener Garten. Offiziell dürfen Mieter ihre Tiere nicht im Garten beerdigen, wobei Vermieter ganz individuell entscheiden können.

Bestattung auf einem Tierfriedhof

Haben Tierhalter keinen Zugang zu einem eigenen Garten oder wünschen nicht, dass ihr Garten zu einer Grabstätte wird, bietet sich die Beisetzung auf einem Tierfriedhof an. Bundesweit existieren mehr als 120 bestätigte Tierfriedhöfe, auf denen Tierhalter ihre Lieblinge zur letzten Ruhe betten können. Kostenlos ist dieser Service jedoch nicht, es entstehen jährliche Mietkosten für das Grab und oft beträgt die Liegezeit mindestens 5 Jahre, jedes weitere Jahr muss ebenfalls bezahlt werden. Hinzu kommen Kosten für die Grabpflege. Wie schon bei der Erdbestattung im eigenen Garten ist die Gedenkstätte an einen Ort gebunden.

Bestattung auf einem Mensch-Tier-Friedhof

Mit der Bestattung auf einem Mensch-Tier-Friedhof haben Tierhalter die Möglichkeit, sich gemeinsam mit ihrem Tier beerdigen zu lassen, wenn auch ihre Zeit gekommen ist. In der Schweiz gibt es nur wenige Mensch-Tier-Friedhöfe, jedoch ist die Tendenz steigend, da immer mehr Tierhalter den Wunsch äußern, gemeinsam mit ihrem geliebten Tier beerdigt zu werden. Auch in diesem Fall entstehen Kosten für die Miete und Grabpflege.

Tierkremation oder Kremation in einem Tierkrematorium

Alternativ zu der Tierbeerdigung im eigenen Garten oder auf einem Tierfriedhof haben Tierhalter die Möglichkeit der Feuerbestattung in einem Tierkrematorium in der Nähe. In Deutschland ist der Vorgang zumeist unter den Begriffen Kremierung oder Einäscherung bekannt, in der Schweiz und Österreich spricht man von der Tierkremation.

Tierkrematorien werden in zwei Kategorien unterschieden. In einem Kleintierkrematorium werden beispielsweise verstorbene Hunde und Katzen eingeäschert. In einem Pferdekrematorium werden unter anderem Pferde, Esel und auch Zebras eingeäschert. Es besteht aber auch die Möglichkeit Klein- und Haustiere in einem Pferdekrematorium einzuäschern. Daher ist in der Schweiz oft die Rede von Tierkrematorien.

Im Gegensatz zur geläufigen Tierbeerdigung sind Halter durch die Feuerbestattung an keinen Ort gebunden. Sie entscheiden frei über den Verbleib der Asche ihres geliebten Tieres und können diese sogar zu Hause aufbewahren. 

In der Schweiz bieten Tierbestatter Tierhaltenden einen Service an, der dem Service der Humanbestattung in keinem Aspekt nachsteht. Einfühlsame Trauerbegleitung, Aufbahrungen zum Abschied und individuelle Urnen oder einzigartige Erinnerungsstücke sind je nach Wunsch der Hinterbliebenen Bestandteile dieser besonderen Dienstleistung.

  • Entscheidet man sich für die Einzelkremation des Lieblings, steht Tierhaltenden das volle Spektrum der Tierbestattung zur Verfügung. Ob Wüstenrennmaus oder Labrador, jedes Tier wird separat von anderen Tieren eingeäschert, wodurch die entstehende Asche zum Beispiel in einer wunderschönen Tierurne eingebettet oder sogar zu einem Diamanten weiterverarbeitet werden kann. 
  • Bei einer sog. Sammelkremation wird das Tier mit anderen Haustieren eingeäschert und die Aschen anschließend in eigens dafür angelegten Streubeeten verteilt. Streubeete geben Tierhaltern einen Ort der Ruhe und des Gedenkens.
Diamanten aus Asche nach der Feuerbestattung von Tieren.
Diamanten aus Tierasche.

Möglichkeiten der Tierbestattung – Gedenkstätte und Erinnerungsstücke

Warum sind Gedenkstätten und Erinnerungsstücke uns Menschen so wichtig? Viel zu oft kommt der Tod unerwartet, und selbst wenn er sich ankündigt, können wir uns nur sehr schwer von diesem besonderen Familienmitglied trennen. Wir verabschieden uns nicht nur von seiner physischen Hülle, sondern auch von all den Eigenarten und Besonderheiten, von einem guten Freund, Zuhörer und Seelentröster. Was uns bleibt, sind herzerwärmende Erinnerungen, denen wir durch Gedenkstätten und Erinnerungsstücken eine fassbare Form geben.

Tiersarg und Erinnerungsstücke

Ob ein Schuhkarton für den verstorbenen Hamster der kleinen Schwester oder ein Holzsarg für den treuen Familienhund; die Aufbahrung ist ein Ritual, welches der Erdbestattung einen offiziellen Rahmen verleiht und noch einmal unsere Wertschätzung widerspiegelt. Den bloßen Körper in die Erde zu legen, ist vielen Tierhaltern zu wenig. Häufig wird das Lieblingsspielzeug oder die Lieblingsdecke mit in den Sarg gelegt. Dieses Ritual hilft Menschen bei der Trauerbewältigung und Umgang mit dem Tod. Gerade für Kinder ist dies oft die erste Erfahrung mit Tod und tiefer Trauer. Eine Fellsträhne oder der Pfotenabdruck dienen vielen Tierhaltern als bleibende Erinnerung.

Tierurnen und individuelle Schmuckstücke

Die Feuerbestattung ist ein Ritual, dass schon seit Jahrtausenden praktiziert wird und symbolisch für die Reinigung der Seele von seinen irdischen Resten steht. Nach der Kremation bei der Tierbestattung können Tierhalter frei über den Verbleib der Asche entscheiden und diese in einer individuellen Tierurne mit nach Hause nehmen. Die Auswahl reicht von Urnen für den Innenbereich über witterungsbeständige Urnen für den Außenbereich bis hin zu umweltfreundlichen Baumurnen, aus denen selbst neues Leben gedeiht. Die Erinnerungen an das geliebte Tier immer dicht am Herzen tragen. Ascheschmuckstücke sind so individuell wie das Tier selbst und begleiten Tierhalter, wo auch immer es sie hinführt. Durch die große Auswahl von Erinnerungsstücken versichern Tierbestatter, dass ihre Kunden Andenken ganz nach ihren Wünschen und Vorstellungen erhalten.

Übergabe einer Urne mit der Asche eines Hundes.
Die Übergabe einer Urne nach der Kremnation ist immer ein sehr emotionaler Moment.

Tierbestattung in der Nähe – Professionelle Ansprechpartner

Während Menschen zu Lebzeiten Fotos, Kleidungsstücke sowie allerhand Accessoires anhäufen, gehen Tiere aus unserem Leben, so wie sie in unser Leben gefunden haben. In einem Tierkrematorium können Sie sich persönlich in andächtiger Umgebung von Ihrem geliebten Tier verabschieden und den Moment bis zum Beginn der Feuerbestattung durch ein Sichtfenster verfolgen. Fehlt Ihnen die Kraft, diese Vorbereitungen selbst zu treffen oder das geliebte Tier im eigenen Garten zu beerdigen, stehen Ihnen erfahrene und einfühlsame Tierbestatter aufrichtig zur Seite. Tierhalter finden in ihrem privaten Umfeld häufig kein Verständnis für Ihre Trauer über den Verlust des geliebten Tieres, Tierbestatter spenden in ebendieser schweren Zeit Trost und Kraft.

Weitere Fragen und Antworten zur Tierbestattung

Darf ich die Asche im eigenen Garten beisetzen?

Voraussetzung für die Urnenbeisetzung im eigenen Garten ist, dass es sich bei dem Garten um Privatbesitz handelt und die Urne aus umweltverträglichem Material besteht.

Wo findet man nach dem Tod eines Tieres Trost?

Tierhalter finden Trost auf sozialen Kanälen, in Gruppen trauernder Tierhalter oder auch auf Gedenkportalen. Sollten diese Wege keine Wirkung zeigen, können die Telefonseelsorge oder ein Expertenrat weiterhelfen.

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